Hohe Wichtigkeit
7. Sept. 2026
Ziel war es, zwei induzierte pluripotente Stammzelllinien (iPSC) aus Patienten mit hereditärer hämorrhagischer Teleangiektasie (HHT) mit spezifischen ACVRL1-Mutationen zu erzeugen und zu charakterisieren.
Von Patienten abgeleitete iPSC-Linien wurden aus klinisch diagnostizierten HHT-Spendern mit heterozygoten ACVRL1-Mutationen erstellt. Diese Linien wurden hinsichtlich der iPSC-Morphologie, des Ausdrucks unifferenzierter Marker, der genomischen Stabilität durch Low-Pass-Whole-Genome-Sequenzierung (LP-WGS) und ihrer Fähigkeit zur Differenzierung in drei Keimblätter bewertet.
Die generierten iPSC-Linien wiesen die erwartete Morphologie auf, zeigten einen robusten Ausdruck unifferenzierter Marker, hielten die genomische Stabilität aufrecht und demonstrierten die Fähigkeit, sich in drei Keimblätter zu differenzieren, was ihre Pluripotenz bestätigt.
Die Studie konzentrierte sich nur auf zwei spezifische ACVRL1-Mutationen und könnte nicht die gesamte genetische Vielfalt in der HHT-Patientenpopulation abdecken. Weitere funktionale Studien sind erforderlich, um die Auswirkungen der Haploinsuffizienz auf die Gefäßentwicklung zu bewerten.
Diese iPSC-Linien bieten wichtige Ressourcen zur Untersuchung der molekularen Mechanismen von HHT und der Rolle von ACVRL1 in der vaskulären Pathobiologie, was potenziell therapeutische Entwicklungen für Patienten mit dieser Erkrankung leiten könnte.
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Hereditary hemorrhagic telangiectasia (HHT) is an autosomal dominant vascular disorder in which dysregulated endothelial signaling drives telangiectasias and arteriovenous malformations across multiple organs. Loss-of-function variants in ACVRL1 (ALK1), a core receptor in BMP9/10 signaling, are a major genetic cause. Here we report two patient-derived induced pluripotent stem cell (iPSC) lines generated from clinically diagnosed HHT donors carrying heterozygous ACVRL1 mutations: c.129dup (p.Pro44Alafs*125) and c.430C > T (p.Arg144*). Both lines showed expected iPSC morphology, robust expression of markers of the undifferentiated iPSC state, genomic stability by LP-WGS, and tri-lineage differentiation capacity. These resources enable human cell-based studies of ACVRL1 haploinsufficiency and provide a starting point for mechanistic and therapeutic work focused on HHT vascular pathobiology.