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PubMed

Hohe Wichtigkeit

25. Sept. 2026

Spontane Ruptur der Harnblase und hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (Osler-Weber-Rendu-Syndrom): Ein Fallbericht.

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Ziel

Einen Fall von spontaner Ruptur der Harnblase (SRUB) bei einem Patienten mit hereditärer hämorrhagischer Teleangiektasie (Osler-Weber-Rendu-Syndrom) zu berichten.

Methoden

Der Fall betrifft eine 60-jährige Frau mit bekannter Osler-Weber-Rendu-Erkrankung, die nach Ausschluss häufiger Ursachen von SRUB minimalinvasiv operativ behandelt wurde. Der chirurgische Eingriff konzentrierte sich auf die Behandlung der Ruptur und der damit verbundenen Komplikationen.

Ergebnisse

Der erfolgreiche Umgang mit SRUB wurde durch minimalinvasive Chirurgie erreicht, was einen bemerkenswerten Fall eines solchen Ereignisses bei einem Patienten mit Osler-Weber-Rendu-Syndrom darstellt.

Limitationen

Dies ist ein Einzelfallbericht, der die Verallgemeinerbarkeit einschränkt; weitere Studien sind erforderlich, um die Prävalenz und Mechanismen der SRUB bei Patienten mit HHT zu verstehen.

Warum es wichtig ist

Dieser Fall hebt eine potenzielle Komplikation der hereditären hämorrhagischen Teleangiektasie hervor, die nicht weit verbreitet dokumentiert ist, und sensibilisiert für die Risiken einer Beteiligung der Harnblase bei Patienten mit diesem Syndrom.

Abstract

Auf Englisch angezeigt

Spontaneous rupture of urinary bladder (SRUB) is a rare condition with no standard of care and significant related morbidity and mortality. Several predisposing factors have been reported, including malignancy, cystitis, binge drinking, bladder outlet obstruction, and connective tissue disorders. We describe the successful minimally invasive surgical management of a SRUB in a 60-years-old woman with known Osler-Weber-Rendu disease. After exclusion of all other recognized causes of spontaneous rupture of urinary bladder, perforation was considered most likely related to chronic inflammatory involvement of the urinary bladder, possibly associated to hereditary haemorrhagic telangiectasia. Although urinary bladder involvement in Osler-Weber-Rendu disease has been documented, typically presenting as hematuria secondary to telangiectatic lesions, to our knowledge this is the first reported case of a spontaneous rupture of urinary bladder associated with hereditary hemorrhagic telangiectasia.